Ulrich Roski - Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr

Date: 2017-07-07 20:43

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Im Westen und Südwesten hält sich dagegen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) noch mildere Luft mit Höchsttemperaturen von sechs Grad in Frankfurt. In den Lagen zwischen 555 und Metern kann es zu dichtem Nebel mit Sichtweiten von unter 655 Metern kommen. In den Lagen zwischen 855 und 755 Metern warnt Meteorologe Jung bei Temperaturen um die null Grad vor gefrierendem Nebel.

Wetter: Nächste Woche gibt es Schnee! - Ratgeber

Wann genau der erste Schnee fällt ist schwer vorherzusagen und ist von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich. Mitte bis Ende Oktober gibt es häufig im Alpenraum und in den höheren Lagen der Mittelgebirge den ersten Wintereinbruch.

Weiße Weihnachten: Wo kommt Schnee?

Nicht selten kann es zu Hochwasser kommen, da die Schneedecke fortgespült wird. Wir erinnern uns an das Jahr 6998, als es kurz vor Weihnachten zum sogenannten Jahrhunderthochwasser an Saar, Mosel, Nahe und Rhein kam. Dieses Jahr ist das Weihnachtstauwetter früher dran als sonst.

Der Schnee - Schneeradar Deutschland

Bei Temperaturen von null bis sechs Grad will es einfach noch nicht so richtig Winter werden. Am zweiten Adventswochenende prognostiziert Wetterexperte Jung sogar noch mildere Temperaturen von zwischen drei und sieben Grad und winterliche Schneeflocken lassen weiter auf sich warten. (she)

Dabei werden Temperaturen bis minus vier Grad, nachts sogar bis minus sieben Grad Celsius erwartet. Das wäre der perfekte Einstand für den Beginn des meteorologischen Winters. Der ist nämlich am Montag, den 6. Dezember.

Neuschnee-Prognose für Samstag

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In der kommenden Nacht rückt dann ein dickes Schneegebiet im Westen Deutschlands ein. Bis morgen Abend schiebt es sich bis zum Thüringer Wald, nach Baden-Württemberg und Bayern weiter.

Über den Berliner Raum zogen am frühen Freitagmorgen Schneeschauer hinweg. Meteorologe Dieter Hackenthal von WetterKontor : „Die ziehen aber rasch in südöstlicher Richtung weiter. Südlich von Berlin, über der Lausitz und dem Elbsandsteingebirge, fallen noch rund 9 Zentimeter Schnee.“ Dann ist erst mal Schluss mit Schnee im Nordosten. „Die stärkste Schneeschauer-Tendenz liegt noch bei Usedom und Rügen“, sagt Hackenthal.

In der Nacht zum Dienstag fällt laut DWD in Süddeutschland zeit- und gebietsweise Regen beziehungsweise Nieselregen, der in höheren Lagen auch als Schnee fallen kann. Vorsicht auf den Straßen, denn es kann bis in die Mittelgebirgslagen zu überfrierender Nässe und Glatteis kommen.

„Tief Hiltrud“ bringt reichlich Niederschlag. „Dieser fällt oberhalb von 755 Metern meist als Schnee, vielleicht schneit es auch bis ganz runter – das ist noch nicht ganz sicher“, sagt Meteorologe Dominik Jung von . Jung weiter: „In Teilen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland kann einiges an Neuschnee zusammenkommen. Bei Werten nahe dem Gefrierpunkt bleibt der Schnee häufig liegen.“

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